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Taros Chemicals wieder mit an Bord: European Lead Factory - Europas größte Wirkstoffforschungsplattform setzt ihre Erfolgsgeschichte fort

Nach 196 Mio. Euro in der ersten Phase von 2013-2018 sichert sich die European Lead Factory (ELF) für Phase zwei des Projektes weitere 36,5 Mio. EUR im Rahmen der Innovative Medicines Initiative (IMI). In den nächsten fünf Jahren werden 20 Partner aus sieben Ländern die Translation potenzieller Targets zu innovativen Medikamenten innerhalb des neuen Projekts ESCulab (European Screening Center: unique library for attractive biology) unter der etablierten Marke “European Lead Factory” vorantreiben.

Jon de Vlieger, Lygature, Koordinator des ESCulab-Konsortiums, kommentiert: „Es ist wirklich aufregend, weiterhin neue und innovative Screening-Projektvorschläge aufzunehmen und damit Akademikern sowie KMU aus ganz Europa qualitativ hochwertige Ansatzpunkte für ihre Wirkstoffforschung bereitstellen zu können. Um unser Portfolio zu erweitern, suchen wir nicht nur nach target-basierten Ansätzen, sondern ermöglichen jetzt auch phänotypische Screens.“

Eine bewährte Plattform für innovative Ideen

Universitäten, Forschungsinstitute und KMU weisen ein breites Spektrum an potenziellen Wirkstoff-Targets auf; jedoch haben sie kaum Zugang zu erstklassigen Substanzbibliotheken und Screening-Einrichtungen nach Industriestandards. Pharmaunternehmen hingegen benötigen Zugang zu hochwertigen Targets, um innovative Therapien für Patienten zu ermöglichen. Die European Lead Factory kombiniert zwei erstklassige, aus dem Bestand der beteiligten Pharmapartner sowie der in der ersten ELF-Phase von den KMU hergestellten Substanzbibliotheken mit insgesamt 550.000 Verbindungen mit Europas führender Screening-Einrichtung mit den innovativen Targets aus Akademia in einer öffentlich-privaten Partnerschaft. Damit schafft die ELF eine hervorragende Plattform, um frühe biologische Forschungsergebnisse aus der Hochschule in valide, investitionsfähige Ausgangspunkte für Wirkstoffforschungsprojekte in der Industrie umzusetzen.

Stefan Jaroch, Projektleiter der Bayer AG, bestätigt: "Die European Lead Factory hat deutlich gemacht, wie mithilfe von Crowdsourcing und Schwarmintelligenz biologische Konzepte tatsächlich zu Wirkstoffforschungsprojekten weiterentwickelt werden können. Davon profitieren dann die Wissenschaft, Industrie, Gesellschaft und letztendlich natürlich die Patienten."

Neue Ideen + Neue Partner = Neue Chancen

In den nächsten fünf Jahren wird die European Lead Factory 185 neue Wirkstoffforschungsprojekte initiieren, indem medizinisch relevante Wirkstoff-Targets von europäischen Forschern, KMU und der Pharmaindustrie gegen die einzigartige ELF-Substanzbibliothek mit über einer halben Million innovativen chemischen Verbindungen gescreent werden. Das erfolgreiche Konzept der European Lead Factory hat bereits weitere private Partner zur Teilnahme überzeugt. Mit dem ESCulab-Projekt werden die beiden Pharmaunternehmen Servier aus Frankreich und Grünenthal aus Deutschland sowie die Schweizer Medicines for Malaria Venture (MMV) willkommen geheißen. MMV ist die führende Produktentwicklungspartnerschaft auf dem Gebiet der Erforschung und Entwicklung von Arzneimitteln gegen Malaria.

Tim Wells, Chief Scientific Officer von MMV, fügt hinzu: „Wir sind sehr erfreut über unsere Teilnahme, da ESCulab und die European Lead Factory eine große Chance für MMV sind, neue Partnerschaften mit sowohl der EU – über die IMI - als auch mit hochkreativen Unternehmen einzugehen. Diese Partnerschaften gewähren uns Zugang zu einer neuen, hochwertigen Substanzbibliothek, von der wir glauben, dass sie unbedingt gegen Malaria-Targets mit hoher Priorität gescreent werden sollte.“

Dr. Dimitrios Tzalis, Taros CEO und Mitglied des ELF-Projektexekutivs: „Ich bin außerordentlich begeistert, dass die Screening-Aktivitäten auf Basis dieser einzigartigen Substanzbibliothek fortgesetzt werden, die unsere KMU-Chemie Partner und wir in der ersten ELF-Phase unter der Leitung von Taros geschaffen haben. Ich hoffe sehr, dass der gemeinsam generierte Mehrwert neue Ansatzpunkte für zukünftige Arzneien bietet, die der Gesellschaft und den Patienten zugutekommen."  

Was ist die European Lead Factory? Anschaulich erklärt auf Youtube...

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